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Hannover VR 2437

Kleingärtnerverein Hohe Tonkoppel Hannover-Döhren e.V.
Gegr. 1954



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Stromgemeinschaft_1
Stromgemeinschaft_2

Verfahren zum Lauben Neu- oder Umbau.

a)
Bezirksverband der Kleingärtner
Gottfried Keller Str. 28-30
30655 Hannover
b)
Bauordnungsamt
Kartenstelle
Rudolf-Hillebrecht-Platz 1
(Früher: Friedrichswall 4)
Tel 168-45794
c)
Untere Wasserbehörde
Den Bauantrag als pdf-Datei

Von (a) muss das Formular Bauantrag besorgt werden. Von dort sind auch genehmigungsfähige Bauzeichnungen zu bekommen. Es können aber auch eigene Entwürfe eingereicht werden, die dann auf Zulässigkeit nach dem Bundeskleingartengesetz geprüft werden.

Von (b) muss ein Lageplan besorgt werden, in den die Lage der neuen Laube (des Umbaus) eingezeichnet wird. Der vom Antragsteller ausgefüllte Antrag muss dann mit Bauzeichnung und Lageplan dem Vereinsvorstand zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Vorstand zeichnet nach Genehmigung ab und reicht an den Antragsteller zurück. Nun kann der Antragsteller den Bauantrag mit Zeichnung, Baugenehmigungsantrag und Lageplan an (a) einreichen.

Nach Genehmigung bekommt der Antragsteller einen Bescheid von (a) dass bei der unteren Wasserbehörde (c) eine weitere Genehmigung eingeholt werden muss. Die jeweilige Antragsadresse wird von (a) mitgeteilt.

Wenn auch die Genehmigung der Behörde (c) vorliegt, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Spätestens zwei Jahre nach Fertigstellung des Neu-/ Umbaus ist (a) zur Abnahme zu rufen.


Hier ein Auszug aus den Baurichtlinien für Kleingärten (Quelle Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V.):

Baulichkeiten im Kleingarten

Es besteht bei manchem Pächter Unklarheit darüber, welche Baulichkeiten im Kleingarten zulässig sind. Das macht sich bei der Bauantragstellung immer mal wieder bemerkbar. Anträge müssen leider zurückgewiesen werden, weil sie den geforderten Bedingungen nicht entsprechen. Dieser Artikel soll deshalb zur Aufklärung beitragen. Maßgebend für Bauten im Kleingarten sind das „Bundeskleingartengesetz vom 28. Februar 1983, § 3 und die „Richtlinien für die Errichtung von baulichen Anlagen in Kleingartenanlagen der Landeshauptstadt Hannover" als Ausführungsbestimmungen. Nach diesen Bestimmungen ist eine Laube in einfacher Ausführung bis maximal 24,00 m² Grundfläche und ein Gewächshaus bis 6,00 m² Grundfläche zulässig. Alle anderen Bauten wie Schuppen, Toilettenhäuschen usw. sind nicht erlaubt. Bei einem geplanten Neu-, Um- oder Anbau einer Laube ist ein Bauantrag mit entsprechenden vermassten Zeichnungen (Grundriß und Schnitt) beim Bezirksverband einzureichen. Die Genehmigung wird vom Bezirksverband kostenlos erteilt, sofern die nachfolgenden genannten Einzelbedingungen eingehalten werden. Für ein Gewächshaus ist ebenfalls ein Bauantrag einzureichen.

1. Die Grundfläche der Laube einschließlich überdachtem Freisitz beträgt maximal 24,00 m². Maßgebend ist das Außenmaß der Außenwände einschließlich Wandverkleidungen.
2. Die Firsthöhe bei einem Satteldach beträgt maximal 4,20 m einschließlich Dachhaut.
3. Bei Pult- oder Flachdächern beträgt die maximale Firsthöhe 2,75 m einschließlich Dachhaut.
4. Die Traufenhöhe (Regenrinne) beträgt bei allen Dächern maximal 2,30 m.
5. Der Dachüberstand darf bei allen Dächern allseits 0,30 m nicht überschreiten.
6. Dachabwinkelungen sind nicht zugelassen.
7. Dachgauben oder Kniestöcke sind nicht zulässig.
8. Der Geräte- und Toilettenraum muß innerhalb der Laube untergebracht werden. Die Mindestgröße im Lichtmaß (ohne Wände) beträgt zusammen 4,00 m².
9. Ein unmittelbarer bzw. mittelbarer Durchgang vom Geräte- und Toilettenraum zum Aufenthaltsraum ist nicht zulässig.
10. Ein Schornstein ist nicht an den Taufenseiten oder außerhalb der Laube erlaubt.
11. Die Laube darf nicht unterkellert sein.
12. Wasserzapfstellen, Duschen, Spültoiletten, Handwaschbecken dürfen nicht installiert werden.
13. Abwasser- und Sickergruben sind nicht zulässig
14. Soll bei einer genehmigten über 24,00 m² großen Laube ein Umbau oder eine Veränderung durchgeführt werden, ist die Laube auf 24,00 m²Größe zurückzubauen. Der Bestandsschutz einer Laube erstreckt sich nur auf die ursprünglich genehmigte Ausführung.
15. Die Grundfläche für ein Gewächshaus darf 6,00 m² nicht überschreiten
16. Die maximale Firsthöhe bei einem Gewächshaus beträgt 2,10 m.

Bauanträge müssen im Allgemeinen in doppelter Ausfertigung mit den Zeichnungen eingereicht werden. Bei Neubau ist dem Antrag ein Lageplan mit der Kennzeichnung des Gartens innerhalb des Vereins beizufügen. Neupächter haben darüber hinaus noch eine Wohnerklärung zum Nachweis eines festen Wohnsitzes beizubringen. Der Bauantrag ist vom Bauherrn und vom Vorstand des jeweiligen Vereines zu unterschreiben.
Falls Fragen oder Unklarheiten bestehen, empfiehlt der Bezirksverband sich vor Antragstellung mit dem zuständigen Dipl.-Ing. Peter Seyfarth unter der Tel.-Nr. 39 43 629 jeweils dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr in Verbindung zu setzen.


Sie können die vollständigen Baurichtlinien hier als pdf-Datei herunterladen.

Den Bauantrag als pdf-Datei