Vereinsregister
Hannover VR 2437

Kleingärtnerverein Hohe Tonkoppel Hannover-Döhren e.V.
Gegr. 1954



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Foto Werseler

Vorgeschichte

Die Hohe Tonkoppel gehört zum Besitz des Willmerschen Rittergutes und wurde 1932 als "Grabeland"-Grundstücke aufgeteilt. Die damalige Aufteilung besteht zum großen Teil noch heute, allerdings war die Hohe Tonkoppel 1933 größer als heute, denn bis zum 2. Weltkrieg wurde hier der Ton für die Ziegelei des Besitzers (Willmer) abgebaut.



Vereinsgründung

Im Jahre 1954 lag allen Pächtern der Gärten die Kündigung durch den Besitzer vor, da das Abtonen und die Kiesgewinnung vorangetrieben werden sollten. Einen Ausweg sah man damals in einer Vereinsgründung. Der entscheidende Tip kam vom Pächter Weihmann, der die Gartenfreunde Gerke, Ehlers und Drössler für seinen Plan gewinnen konnte. Die drei letztgenannten wurden aktiv und suchten jeden einzelnen Pächter auf, um ihn für die Vereinsgründung zu gewinnen. Bei einem gemeinsamen Treffen unter freiem Himmel (auf dem heutigen Gerkeweg) wurde die Gründung des Vereins beschlossen und Gartenfreund Perl zum 1. Vorsitzenden gewählt. Am 23. Mai 1954 wurde beim Amtsgericht Hannover die Eintragung ins Vereinsregister vorgenommen. Es unterzeichneten damals die Herren Fricke, Meisner, Glaubrecht, Perl, Gerke und Weymann. Der neue Verein wurde auch Mitglied des "Bezirksverband der Kleingärtner Hannover e.V.". Nun trug der Vorstand, unterstützt durch den Gartenfreund Dr. Winkler (Jurist und Staatssekretär), manche juristische Schlacht mit dem Besitzer aus. Das Hauptargument, die Hohe Tonkoppel sei ein natürlicher Hochwasserschutz für den (damals im Bau befindlichen) Südschnellweg, war so stichhaltig, daß rings um unseren Verein bis 1963 weiter Ton und Kies abgebaut wurde, die Hohe Tonkoppel aber verschont blieb.

Land unter

Da die Leine nicht weit von unseren Grundstücken entfernt fließt, ist für uns das alljährliche Hochwasser ein Problem, zwar bleiben die meisten Gärten oft verschont, aber bei einigen heißt es doch jährlich " Land unter". Nur bei den Jahrhundert-Hochwassern von 1946 und 2003 waren alle Gärten überschwemmt.
Ein Gartenfreund weiß zu berichten, daß bei ihm die Laube 160 cm unter Wasser stand.

Zusammenwachsen der Gemeinschaft

Anfang 1950 fand man sich zu Gemeinschaftsarbeiten zusammen. Ein Brauch, der bis heute unverändert gepflegt wird. Da bei jedem Hochwasser der Zugang überflutet war, wurde die kleine Brücke (Gerkeweg) erbaut. Zug um Zug wurde der Hauptweg mit Bauschutt aufgefüllt und dadurch so erhöht, daß der Zugang zu den Gärten bei einem normalen Hochwasser möglich ist.
Im Mai 1983 wurde im Zuge der Veranstaltung "1000 Jahre Döhren" das erste Wegefest ins Leben gerufen.

Verein und Technik

Auch bei uns "Schrebergärtnern" ist die Zeit nicht stehen geblieben, so ist Strom im Garten zur Selbstverständlichkeit geworden, dadurch konnte der Einzug von elektrischen Hilfen beginnen, die die Gartenarbeit einfacher machen. Der Umweltgedanke hat verstärkt Einzug gehalten. Der Einsatz von Herbiziden und Pestiziden ist verpönt. Natürliche Bodenverbesserer und natürliche Schädlingsbekämpfung haben den Vorrang. Chemietoiletten werden durch umweltgerechte Verrottungstoiletten ersetzt. Die Abortgrube ist praktisch "ausgerottet".

Mit der Zeit nahm der PKW-Bestand zu, so dass wir uns veranlasst sahen, unsere Wege gegen das "Zuparken" durch Fremde mittels Schranken, die nur durch Mitglieder geöffnet werden können, zu schützen. Radfahrer und Fußgänger -auch mit Kinderwagen- haben als Durchgang natürlich ausreichend Platz neben der Absperrung, um sich unsere schöne Vereinsanlage in Ruhe ansehen zu können!

Die moderne Technik hat durch den Einsatz unseres Gartenfreundes Werseler auch in die Vereinsverwaltung Einzug genommen. Seit 1990 wird die Mitgliederdatei und die Kassenführung per Computer verwaltet. Seit dem Jahr 2000 präsentiert sich der Verein im Internet und 2008 bekam der Verein mit hohetonkoppel.de seine eigene Domain und eine eigene eMailadresse!
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Perspektiven

Nachdem im Herbst 1993 neue Pachtverträge entwickelt und im Februar 1994 die Satzung den heutigen Bedürfnissen angepasst wurde, wird die Hauptaufgabe in der mittelfristigen Vereinsplanung darin liegen, unser Gelände auch im Bebauungsplan als Kleingartengelände festzuschreiben. Der FIächennutzungsplan sieht unseren Verein schon als Gartengelände vor. Ein Bebauungsplanvorschlag liegt auch schon vor, der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat jedoch im Jahr 1993 beschlossen, wegen Arbeitsüberlastung erst nach dem Ende der EXPO-Planung darüber zu beraten. Aber die einhellige Meinung der Abgeordneten ist die, daß eine Eintragung in den Bebauungsplan erfolgen muß und dieses nur aus Zeitgründen noch nicht erfolgen kann.

Mitte 2008 beschloss der Vorstand beim Rat der Landeshauptstadt erneut wegen einer Festschreibung im Bebauungsplan vorstellig zu werden.

Mitte 2009 kam der Bebauungsplan auf die Tagesordnung des Rats


Die bisherigen 1. Vorsitzenden:

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Bis zum 09.09.54

Gartenfreund Perl
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09.09.54 - 25.03.66

Wilhelm Gerke
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25.03.66 - 25.04.68

Gustav Arndt
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25.04.68 - 01.12.76

Erich Holtkarnp
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Seit dem 01.12.76

Dr. Reinhard Martinsen

Unsere Ehrenmitglieder:

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Seit 2006

Siegfried Städtler
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Seit 2010

Hans-Joachim Grieß